Ehrenamt 3.0 und die GenerationY

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Um heute erfolgreich ehrenamtlich Engagierte zu akquirieren braucht es mehr als nur Social-Media. Welche Anforderungen die GenerationY an die Arbeitswelt – und damit auch an das ehrenamtliche Arbeiten – stellt hatte Christopher H. Stappert bereits in sechs Thesen zusammengefasst.

Zu unserer Session heute beim #NPCamp haben rund 30 Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen – von der Ehrenamtsmanagerin bis zur am Ehrenamt interessierten aber noch nicht engagierten Webdesignerin – und aus ganz unterschiedlichen Generationen diese Thesen diskutiert.

Hier die Ergebnisse der Diskussion. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Wie sprechen wir erfolgreich Menschen an, sich für unsere gute Sache zu engagieren?

 folgende Erfolgsfaktoren hat die Runde genannt…

  • persönlicher Kontakt
  • damit werben was Ehrenamtliche bei uns lernen können
  • Möglichkeiten zeitlich begrenzten Engagements schaffen und kommunizieren
  • kurzzeitiges Engagement (z.B. auf Festen) ermöglichen und als Türöffner nutzen
    (unverbindlich, “erst mal ne Beziehung aufbauen”)
  • mögliche Aufgaben klar beschreiben
    (Stellenbeschreibung incl. “was wir erwarten” und “was wir bieten”)
    … und daraufhin die Passung prüfen
  • Begriffe für Ausschreibungen passend wählen
    (ggf. Testen)
  • unterschiedliche Zielgruppen identifizieren (für unterschiedliche Aufgaben) und passend ansprechen
  • Ehrenamtliche bei der Gestaltung ihrer Arbeit beteiligen
  • Ausprobieren ermöglichen
  • professionelles Ehrenamtsmanagement

 

folgende Fragen könnten hilfreich sein…

  • wen wollen wir überhaupt als Ehrenamtlichen?
    wer ist anschlussfähig?
    und vor allem: für welche Aufgabe genau?
  • suche ich Ehrenamtliche für meine Organisation?
    … oder für eine bestimmte Aufgabe?
  • was sind Hürden für’s Engagement und wie baue ich die ab?
  • wo spreche ich die Menschen an?
    (und sind soziale Medien der passende Weg?)
  • wer braucht die Referenz/Lernerfahrung/… die wir bieten können?
    und wo finde ich die?

 

folgende Fragen sind offen geblieben…

 

  • wie erreiche ich die nicht-GenY?
    (These: für wenig Herausfordernde Aufgaben ist die GenY zu intellektuell)
  • nutzen überregional aktive Verbände ihre Strukturen um mobile Ehrenamtliche die in andere Orte ziehen “aufzufangen”?

 

Nach 45 Minuten war die Session leider vorbei. Wir hätten gerne noch weiter mit euch diskutiert. Wer noch was sagen möchte darf das gerne hier über die Kommentarfunktion tun! :-)

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5 Antworten auf Ehrenamt 3.0 und die GenerationY

  1. Pingback: Ergebnisse: Ehrenamt 3.0 & Generation Y | Christopher H. Stappert

  2. Elmo Menon sagt:

    Vielen Dank für die anregende Diskussion in Eurem Workshop. Mir ist wieder einmal deutlich geworden, dass es sinnvoll ist Generationen übergreifend in den Diskurs über unsere zukünftige Arbeitswelt zu gehen. Ich teile den Eindruck, dass wir noch viel mehr und tiefer in den Dialog kommen können und werden.
    Auf einem der nächsten Bar Camps mehr? Ich hoffe darauf.
    LG Elmo

    • Hannah sagt:

      Lieber Elmo,
      danke für Deinen Kommentar und Deine Beteiligung in der Session! Auch für mich Beginnt dieser Dialog grade erst und ich hoffe auf mehr und tiefere zielorientierte Diskussionen. Zu welchem BarCamp sehen wir uns dazu? 😉
      Viele Grüße
      Hannah

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